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Feb

Wenn neue Angebote im Netz sich großer Beliebtheit erfreuen, zögert Google selten lange, um ein eigenes Produkt in der Nische anzubieten. So werden auch jetzt mit “Google Buzz” Twitter und Facebook angegriffen. Diese beiden Firmen stellen feste Größen in der sozialen Onlinekommunikation dar. Besonders 2009 sind beide Unternehmen nochmals deutlich gewachsen.

Mehr Komfort als bei den Konkurrenten

Doch schlichte Kopien bringen nur selten den gewünschten Erfolg, daher verspricht Google seinen neuen Nutzern mehr Komfort. Während man bei Twitter und Facebook für Bilder und Videos oft noch auf einen Link klicken muss, sollen diese bei Buzz direkt eingebunden werden. Zudem werden die Nachrichten danach geordnet, ob viele Nutzer dieser interessant fanden oder nicht. Unwichtige Nachrichten wandern damit nach hinten.

Außerdem will Buzz das Verhalten der Nutzer studieren und dieses bei der Wahl der Informationen berücksichtigen. Ein Punkt, der  die Datenschützer auf den Plan ruft, ebenso wie das Versprechen Googles, die Daten der User mit Vorsicht zu behandeln.

Spezielle Unterstützung für mobile Geräte

Wer Buzz mobil nutzen will und dabei ein Gerät mit GPS-Ortung hat, kann seine Nachrichten automatisch mit dem aktuellen Standort speichern. Zudem soll eine Spracherkennung dafür sorgen, dass man die Nachrichten auch diktieren kann, was z.B. das Senden einer Nachricht während des Autofahrens möglich macht.

Man darf gespannt sein, ob Google einen großen Markt erreicht oder ob die Platzhirsche Ihr Revier erfolgreich verteidigen. Genug Raum für noch ein erfolgreiches Social Network ist wohl gegeben, da längst noch nicht alle Surfer in den bisherigen vertreten sind.

Kategorie : seo