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Mrz

Wenn es nach den großen Plänen von Facebook geht, werden Firmen in Zukunft keine eigenen Webseiten mehr haben, sondern nur noch bei Facebook vertreten sein. Vor allem bei den Unternehmen, deren Kommunikation immer mehr über Facebook läuft, als über die eigentliche Firmenseite, besteht kaum ein Grund, noch eine richtige Seite am Laufen zu halten.

Eine Domain kann man sich ja dennoch sichern und diese auf Facebook verweisen lassen. Kritisch nur, dass man seine Daten dann bei einem Unternehmen lagert, dass gerne mal wegen Datenschutzproblemen auffällt. Die Fakten an sich sprechen aber dafür: Bei vielen großen Unternehmen gibt es mehr Facebook-Fans, als Aufrufe der offiziellen Website.

Der Trend geht dahin, dass vor allem eher Nutzer, die sonst nicht viel mit dem Internet zu tun haben, Facebook für sich entdecken und dort viel Zeit verbringen. Momentan kann man es sich also kaum leisten, nicht bei Facebook zu sein – wofür dann noch eine weitere Seite im Netz pflegen. Die Frage ist allerdings: Bleibt der Erfolg von Facebook dauerhaft? Bei MySpace hat nämlich auch niemand geglaubt, das die Seite jemals schrumpfen würde, mittlerweile ist der Anbieter nur noch ein Schatten seiner selbst.

Facebook selbst verfolgt natürlich das Ziel der Gewinngenerierung. Firmen könnten kostenpflichtige Optionen angeboten werden, damit diese sich noch besser und/oder individueller auf Facebook darstellen können. Für Online Marketing Agenturen bedeutet dies, dass sie fit sein müssen, wenn es zum Thema Facebook und Web 2.0 kommt und schon jetzt die möglichen Vor- und Nachteile ausleuchten sollten.

Kategorie : seo
1
Mrz

Der Inhalt des Title-Tags einer Website dient seit Jahren zur Anzeige des Suchergebnisses bei Google und wird daher intensiv zur Optimierung einer Seite genutzt. Jetzt zeigt sich, dass Google zum Teil eigenmächtig den Seitentitel anpasst – sehr zum Frust mancher Webmaster. Denn viele Seitenbetreiber haben sich Zeit genommen und Gedanken gemacht darüber, welcher Titel zu der Seite passt und hoffentlich die meisten Klicks erzielt. Google kann alle dem jetzt einen Strich durch die Rechnung machen. Aber die Frage ist: Warum?

Es geht Google im Wesentlichen darum, dass seine Besucher eher klicken, wenn der Titel dem Keyword entspricht. Dieses Verhalten kennt man bereits aus dem SEM-/AdWords-Bereich. Allerdings gilt das nicht für jeden Fall – Webmastern sollte daher eine Möglichkeit gegeben werden, selbst darüber zu entscheiden. Momentan ist Google sicherlich erst noch in einer Testphase und ändert vielleicht noch die ein oder andere Sache. Eventuell werden ja die kritischen Stimmen gehört und es wird eine Möglichkeit geben, z.B. per Meta-Tag zu verhindern, dass der gewünschte Titel einfach überschrieben wird.

Kategorie : seo
25
Feb

In den USA kann man unter dem Punkt “Recipes” nun auch mit Google nach Rezepten suchen. Ein geschickter Schachzug, der zum allgemeinen Vorgehen Googles passt, sich beliebte Netz-Bereiche (wie u.a. Social Networks) einzuverleiben, um stärkste Kraft am Markt zu bleiben.

Wenn die Suche erfolgreich läuft – und warum sollte das nicht der Fall sein – wird das Konzept sicherlich auch nach Deutschland kommen. Rezeptseiten wie chefkoch.de müssen dann vielleicht mit Besuchereinbrüchen rechnen. Eine Lösung dafür kann es sein, selbst so gut optimiert zu sein, dass man auch die Rezeptsuche dominiert.

Da es einige Optionen gibt, wie die Anordnung nach Kalorien, wird vor allem auch eine gründlich gepflegte Datenbank ausschlaggebend sein, um für eine Rezept-Google-Suche zu optimieren. Große Seiten werden damit kaum Probleme haben, für kleine Seiten mit außergewöhnlichen Rezepten ist es so vielleicht sogar möglich, endlich mehr Aufmerksamkeit zu bekommen.

Vorausgesetzt der Besucher surft überhaupt noch auf die Rezeptseite, wenn er dann schon alle Informationen von Google bekommt. Es könnte also noch Diskussionsbedarf zu dieser Rezept-Suche auf uns zukommen.

Kategorie : seo
23
Feb

Das iPad läuft gut. Trotz aller Unkenrufe, wie “das iPad ist nur ein großes iPhone“, hat sich das Gerät am Markt durchgesetzt bzw. den Tablet-Markt aus dem Tiefschlaf geholt. 15 Millionen iPads wurden in grade einmal 9 Monaten verkauft.

Was bedeutet das für die Suchmaschinenoptimierung? In erster Linie sollte man testen, ob die Website auch auf einem Tablet-PC gut angezeigt wird, was aber in der Regel problemlos möglich ist. Ein großer Haken kann es jedoch sein, wenn man Flash verwendet. Denn das iPad spielt keine Flash-Dateien ab.

Da Inhalte in Flash ohnehin von Suchmaschinen nicht besonders gut erkannt werden, ist jedem Webbetreiber angeraten, die Technik so wenig wie möglich einzusetzen. Mit HTML5 können Videos mittlerweile im Browser bereits deutlich ressourcenschonender abgespielt werden – die Alternativen zu Flash sind also vorhanden und werden stärker.

Soll Ihre Website auf dem iPad korrekt angezeigt werden, verzichten Sie am besten auf Flash. Gleiches gilt natürlich auch für das iPhone und für viele andere mobile Endgeräte. Wenn Ihr Angebot für Nutzer, die unterwegs sind, einen großen Mehrwert hat, lohnt sich für Sie sogar der Schritt zu einer App.

Kategorie : seo
21
Feb

In nicht allzuferner Zukunft werden weitere Domainendungen zugelassen, die dann z.B. so aussehen: .web, .bayern, .berlin

Es wird sicher einiges an Umgewöhnung vom “herkömmlichen” Nutzer verlangen, plötzlich bspw. “ferienhaus.bayern” in seinen Browser einzugeben – allerdings surfen viele “Otto-Normal-Verbraucher” ja schon jetzt fast nur über Google, so dass aus dieser Sicht das Problem vielleicht geringer ist, als man meint.

Zudem gibt es durch die neuen Endungen wieder mehr freie Keywords-Domains auf dem Markt, d.h. der Wettbewerb steigt, sofern Google diese neuen Domains als gleichwertig ansieht. Ein gutes Zeichen für neue Start-Ups, eine Gefahr für alte Platzhirsche. Die Domain einer Seite wirkt sich nachweislich auf das Ranking zu einem Keyword aus.

Während also die Person, die sich z.B. Holztisch.de gesichert hat, momentan schon aufgrund der Domain einen besseren Stand als die Mitbewerber hat, kann dieses “Monopol” in Zukunft fallen, wenn erste Domains namens “Holztisch.web” auf den Markt drängen und dem Platzhirsch Konkurrenz machen. Eine spannende Entwicklung, die SEOs sicherlich gründlich beobachten werden.

Nicht wenige Kunden von SEO-Agenturen werden sich nämlich dann fragen: Lieber eine .de-Domain ohne Keyword oder lieber eine Keyword-Domain mit neuer Endung. Man darf also gespannt sein, wie sich die neuen Domains so schlagen.

Kategorie : seo
18
Feb

Wie einigen vielleicht schon aufgefallen ist: Google baut Twitter-Ergebnisse in seine Suche ein, um aktuelle Nachrichten liefern zu können. Denn oft sprechen sich Dinge, wie z.B. der Tod von Peter Alexander, schneller bei Twitter herum, so dass dieser Kanal früher zu Ergebnissen führt, als z.B. die Google News.

Im Gegenzug dazu ist zu beobachten, dass News-Seiten immer häufiger zu “Eilmeldungen” neigen, die schnell ohne großen Inhalt veröffentlicht werden, damit man vorne mit dabei ist bei den frühsten Ergebnissen. Vielmehr als 3, 4 Minuten vergehen vermutlich nicht, bevor es eine Nachricht von Twitter auch in die großen Newsseiten geschafft hat. Ob der Dienst daher so sinnvoll ist oder ob man nicht auch die paar Minuten warten kann, um dafür dann einigermaßen fundierte Informationen zu erhalten, sei jedem selbst überlassen.

Auch ist fraglich, ob dies rein marketing-technisch Vorteile bringt. Falls man natürlich eine Nachrichtenseite hat und selbst ganz frische Nachrichten bringen will, sollte man Twitter nutzen, um von dort auf das eigene Newsangebot weiterzuleiten. Für die meisten Branchen ist das aber weniger interessant, solange nicht bei wirklich jedem Begriff (oder vielen Begriffen) Twitterergebnisse mit angezeigt werden.

Google verbindet zudem, wenn man es zulässt, das eigene Twitterprofil mit der Google-Suche, was bedeutet, dass man bei einer normalen Google Suche erfährt, was z.B. die Freunde auf Twitter kürzlich dazu gesagt haben. Auch Facebook-Pinnwand-Einträge können dort eingebunden werden.

Vermutlich versucht Google auf diese Art, Nutzer von Facebook und Twitter wieder mehr für die Suchmaschine zu begeistern, denn es gibt einen Trend zum Nutzer, der z.B. nur Facebook nutzt, wenn er im Netz ist und den Rest des Internets kaum kennt – ein Graus für die Suchmaschine.

Kategorie : seo
11
Feb

Eine von Google veröffentlichte Studie besagt, dass 40% der Menschen, die im Laden etwas einkaufen, vorher im Internet recherchieren, welches Produkt Ihren Ansprüchen genügt. Diese Zahl bedeutet zum einen, dass auch Händler mit Filialen im Internet vertreten sein sollten, um z.B. bei Preisvergleichen gefunden zu werden, zum anderen heißt es aber auch, dass es immer noch Menschen gibt, die zwar gern das Internet zur Recherche nutzen, aber zeitgleich dann doch offline kaufen. An den Preisen dürfte das in der Regel nicht liegen, denn die sind im Internet zumeist günstiger, als im Laden vor Ort.

Vermutlich spielen Faktoren wie eine schnelle Reklamation und der Service vor Ort eine wichtige Rolle. Zudem reicht vielen Menschen die reine Ansicht von Bildern nicht, um sich zu einem Kauf zu entschließen. Bei anderen Produkten, wie Handys, ist auch die Haptik entscheidend.

Verbessern könnten Online Shops sich dabei, indem Sie Produktvideos anbieten, statt nur Bilder. So können bestimmte Geräte in Funktion gezeigt werden, was einem Ladenbesuch immerhin schon näher kommt. Wichtig ist dann auch eine kulante Abhandlung von Retouren, die bei vielen großen Online-Stores schon besteht. Der Kunde kann die Ware zuhause testen, fast noch besser als im Laden, und diese dann kaufen. Dennoch wird es immer eine Gruppe von Leuten geben, die sich letztenendes dafür entscheiden, ein Produkt zu kaufen, das sie im Laden testen konnten.

Kategorie : seo