Archive for September, 2009

9
Sep

5inline.de hat vor kurzem bereits 13 Linkaufbau-Strategien verraten, jetzt legen sie noch einmal 11 Stück nach. Ich fasse das hier nun kurz zusammen und werde einzelne Punkte kommentieren.

1. Eine Liste mit 10 oder mehr Tipps zu einem Thema erstellen
Das funktioniert im SEO-Bereich sehr gut, wie man hier merkt.

2. Rechtschreibung und Grammatik beachten
Da hat der Autor recht, was man teilweise im Netz lesen darf, wäre in der Grundschule knallhart bestraft worden.

3. Mögliche Partner für die Verlinkung finden
Hier liegt großes Potential, das unzählige Website-Betreiber einfach nicht nutzen. Jeder hat doch Partner, Zulieferer, Stammkunden mit eigenen Webseiten, die man bitten sollte, einen zu verlinken.

4. Erstelle eine Seite bei Wikipedia
Klappt nur bei sehr großen Kunden bzw. wichtigen Personen, sonst wird dort schnell gelöscht. Zudem können, wie auch vom Autor erwähnt, negative Inhalte von anderen dort eingefügt werden. Links von dort sind no-follow, aber relevanter Traffic kann darüber kommen.

5. Rezensionen von Produkten erstellen lassen und vom eigenen Blog drauf verweisen

6. Ein Open Source Projekt sponsern
Möglichst themenrelevant, so kann man für wenige Euros einen guten Link erhalten.

7.  Alte, themenrelevante Seiten kaufen
Diese haben meist einen hohen Trust bei Google und sind für wenig Geld zu erhalten.

8.  Google/Yahoo/Bing anzeigen
Diese oder andere große und am besten unbeliebte Konzerne anzeigen bzw. eine Anzeige dieser provozieren. Sorgt für Wirbel und Bekanntheit, kann aber auch Kosten mit sich bringen. Und es ist nicht immer klar, ob man das Netz in dem Fall auf seiner Seite haben wird oder nicht.

9.  Einen Wettbewerb veranstalten
Man kauft für ein paar hundert Euro einen Preis und jeder der einen verlinkt, nimmt am Gewinnspiel teil. Einfacher geht´s nicht, wird aber oft genutzt, könnte sich daher auch irgendwann totlaufen.

10. Veranstalte einen Event für deine besten Kunden und/oder Affiliates, das spricht sich rum und wird auch gern gebloggt.

11. Erstelle eine Seite mit guten Links zu einem Thema. Diese Sammlungen werden gern gesehen und verlinkt.

Wieder ein paar spannende Ideen dabei, die der eine oder andere bestimmt gut anwenden kann.

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8
Sep

Ein Kommentar hier spricht aus, was man zurzeit häufiger im Netz liest:

“Ich hab mich jetzt mal Infomäßig mal ein halbes Jahr aus der SEO Szene rausgezogen. Keine Blogs mehr gelesen, etc.
Was hab ich verpasst? nicht viel. Ehrlich gesagt glaube ich fast gar nichts substanzielles.
Was waren denn die großen News der letzten 6 Monate?
Ausser selbstreferenzielles Zeug?”

Wer regelmäßig durch die SEOs-Blogs surft, wird einige solche Kommentare finden. Auffällig ist, dass allein in der vergangenen Woche zwei Linksbaits veröffentlicht wurden, die im Grunde nur die Szene selbst feiern – und alle machen mit.
Martin Mißfeldt (tagseoblog.de) trumpfte mit einem Poster auf, dass bekannte SEOs als Simpsons-Zeichnungen darstellt, während Marcell Sarközy (seodeluxe) gleich ein ganzes Kartenspiel aus den SEOs gemacht hat. Beides kam in der Szene gut an und wurde sowohl viel verlinkt, als auch bei Twitter mit viel Aufmerksamkeit bedacht.

Im Tagseoblog wird das Ganze immerhin noch in einen inhaltlichen Zusammenhang mit laufenden Diskussionen über Twitter gebracht. Doch das Card-Game für SEOs ist wirklich reine Selbstbeweihräucherung bei guter Verlinkung für seo-deluxe.de

Wenn jemand das schon als Linkbait des Jahres deklariert, sollten doch zumindest SEOs etwas mehr reflektieren… doch man freut sich zu sehr, dass man auf einer Spielkarte gezeigt wird und verlinkt fleißig.
Wo bleibt aber der Nutzen für die Nicht-SEOs, die das Blog lesen? Warum sollten die wiederkehren, wenn wochenlang nur ein Thema, dass außer den SEOs wohl niemanden interessiert, die Runde macht?

Solange dies die Highlights der Blogszene sind, braucht man sich über Kommentare wie oben nicht wundern.

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7
Sep

Während man bei basicthinking darauf schwört, dass Twitter die kommende Methode von Unternehmen zur Kundenkommunikation ist, fürchtet der SEOnaut, dass Twitter erst die Blogosphäre und dann vielleicht sogar das ganze Internet frisst.

Beide verfolgen interessante Denkansätze. Erstere meinen, dass 95% der Kundenanfragen per 140-Zeichen über Twitter gut geklärt werden können. Mir persönlich geht es jedoch so, dass ich in 140 Zeichen selten das Problem mit einem Produkt oder einer Dienstleistung erläutern könnte. Zudem schaffen große Unternehmen es oft kaum, individuelle E-Mails zu versenden und schicken lieber eine automatische Antwortmail. Ob diese es dann schaffen, einer Betreuung per Twitter nachzukommen?

Vielleicht möchte ich auch gar nicht, dass alle Twitter-User meine Nachrichten bzw. die Antworten mitlesen können, die ich an ein Unternehmen habe. Sicherlich kann das Vorteile haben, da andere User dies nicht mehr fragen müssten, aber manches geht die Öffentlichkeit einfach nichts an. Dann sagen jetzt einige: “Bei Twitter kann man auch direkte, private Nachrichten schicken” – aber dann kann ich ebenso gut wieder eine E-Mail versenden.

Der beste Weg ist einfach das Telefon. Hier kann ich alles gut erklären und muss nicht ewig auf eine Antwort warten.

Frisst Twitter die Blogs auf?

Nun zum SEOnauten. Wie auch andere Blogs, fürchtet auch dieser, dass das “Twittern” herkömmliche Blogs verschlingt. Immer mehr Blogger twittern nur noch, anstatt große Beiträge auszuformulieren. Er äußerst sogar die Bedenken, dass das gesamte Netz dadurch verschlungen werden könnte.

Meiner Meinung nach ist diese Angst übertrieben, da die Twitternutzung sich zumindest momentan vor allem auf die konzentriert, die ohnehin schon im Online Marketing arbeiten, also z.B. SEOs sind. Auch wenn einige da vielleicht etwas betriebsblind sind, aber das Internet wird auch von anderen Menschen genutzt. Und das sind reichlich, die weder von Twitter, noch von Blogs irgendwas gehört haben. Und die werden auch weiterhin andere Bereiche des riesigen Internets nutzen.

Ich würde sogar soweit gehen und sagen, das Twitter einfach nur dafür sorgt, dass es weniger Blogs gibt, die alle nur das gleiche sagen oder kurze Nachrichten zu großen Beiträgen aufbauschen. Die “guten” Blogs, bringen weiterhin Beiträge, aber man kann seine Meinung dazu jetzt einfach zentral bei Twitter veröffentlichen und muss diese nicht selbst bloggen. Es sei denn, sie überschreitet die 140 Zeichen. Twitter entschlackt die Blogosphäre, “auffressen” wird sie diese nicht.

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4
Sep

Wie der Netzökonom berichtet, will die Tomorrow Focus AG demnächst das Nachrichtenportal “nachrichten.de” starten, eine Nachrichtenseite, die 600 journalistische Quellen zusammenfasst. Der Unterschied zu den Google News wird sein, dass Tommorow Focus alle Inhaltlieferanten mit 20% der Werbeerlöses belohnt, sofern nur ein Teaser veröffentlicht wird, bei gesamten Texten sogar 50%.

Damit geht man einen Schritt auf die Onlinezeitungen zu, von denen einige schon länger eine Vergütung dafür fordern, dass Google ihre Inhalt weiterverarbeitet und damit Geld macht. Google sah hier keinen Grund zu handeln, daher scheint nachrichten.de einzuspringen.

Ein großer Umbruch kann aber nur dann erfolgen, wenn Google News nicht mehr mit Nachrichten versorgt werden würde und man gute Informationen nur noch bei nachrichten.de findet. Sonst besteht für die Nutzer kein Grund zum Wechsel, die Besucher auf nachrichten.de bleiben aus und niemand verdient etwas.

Zudem müsste nachrichten.de auch erstmal erfolgreicher als die Originalseiten sein, damit man seine Inhalte dorthin abgibt. Bis dahin könnte es ein langer Weg sein, zumindest sendet nachrichten.de ein Signal an Google. Da aber die meisten Newsseiten von Googles kostenlosem Traffic profitieren, werden sie denn Schritt, Google auszusperren, wohl nie oder erst sehr spät wagen.

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3
Sep

Viele Webentwickler hoffen darauf, dass der Internet Explorer 6.0 irgendwann endlich eingemottet wird. Denn zu unterschiedlich ist die Darstellung von Webseiten in ihm im Vergleich zu aktuellen Browsern wie dem Internet Explorer 8.0 oder Firefox 3.0.

Von Juli zu August ist der Marktanteil laut pcwelt.de um 2% gesunken auf 25,25%. Im Grunde ist es aber immer noch erstaunlich, dass ein Viertel der Nutzer einen völlig veralteten und auch unsicheren Browser nutzen. Dieser ist vor allem dadurch so weit verbreitet, da er bei Installation von Windows XP standardmäßig als Hauptbrowser vorhanden ist. Gelegenheitssurfer sehen oft keinen Nutzen in einem Update, so lange “alles funktioniere”.

Auch in Firmen, wo Updates nur durch Administratoren ausgeführt werden können, bleibt der Internet Explorer 6.0 oft auf Lebenszeit.

Entwickler jedoch müssen oft stark tricksen, damit eine Website im Internet Explorer 6.0 genauso aussieht wie im Firefox. Daher gab es schon viele Initiativen gegen den veralteten Browser. Diese scheinen zu fruchten, zudem wird unter den neuen Systemen Windows Vista und Windows 7 kein IE 6.0 mehr installiert.

Vielleicht dauert es nicht mehr lange, und das testen auf dem Internet Explorer 6.0 entfällt für immer. Besser wäre es.

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2
Sep

Laut zdnet.de hat Comscore 41% mehr Suchanfragen im Internet registriert als noch vor einem Jahr. In Zahlen entspricht das 113 Milliarden Internet-Suchanfragen. Zwei Drittel davon (etwa 76,7 Milliarden) fallen, wie zu erwarten, auf Google – im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von 58%.

Gut zu sehen, das die Spirale sich noch weiter nach oben dreht und immer mehr Menschen das Internet nutzen. SEO bleibt daher relevant und erreicht auch Nischenpublikum, was sich bisher vielleicht nicht im Netz bewegt hat. Dieser Markt kann also der Wirtschaftskrise trotzen und bietet gut Platz für neue Ideen.

Wer sich also selbstständig machen will, sollte die Möglichkeiten des Internets voll ausnutzen. Sehr ausführliche Informationen dazu erhalten Sie im Kurs “Traffic Secrets“, aber natürlich auch, wenn Sie regelmäßig unseren Blog lesen.

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1
Sep

Wie Internetworld berichtet, soll sich die Nutzung des mobilen Internets in den kommenden 5 Jahren in Deutschland von zwölf auf 37 Prozent steigern. Bis 2014 sollen weltweit 40% das Internet mobil nutzen.

Es wurde schon oft darüber spekuliert, ob sich SEO deshalb verändern wird. Wenn die Zahlen dieser Studie stimmen, könnte zumindest etwas Schwung in die Suchmaschinenoptimierung kommen. Andererseits geht es dem mobilen Internet ja primär darum, das “echte” Internet möglichst gleichwertig zu ersetzen. Das bedeutet, dass die Leute nicht mehr speziell angepasste Seiten bekommen, sondern spezielle Handys oder Netbooks, die ein “normales” Surfen im Internet möglich machen.

Die Veränderungen hier könnten also minimal bis gar nicht vorkommen. Somit könnte es auch gut sein, dass sich für die SEOs nicht viel ändert. Heutzutage müssen Firmen, die mobile User ansprechen, meist passende Websitevarianten entwickeln. Für die immer leistungsfähigeren Handys der Zukunft wird das nicht nötig sein. Wir werden sehen, was der Anstieg dieser Nutzergruppe für das Online Marketing bedeutet.

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