Archive for September, 2009

24
Sep

Staunen Sie manchmal, wie viele Menschen scheinbar mit Ihren AdSense-Seiten gutes Geld verdienen. Häufig gibt es sogar Beweise in Form von Screenshots, die einem weismachen sollen, dass eine bestimmte Seite einen hohen Wert hat. Das kann z.B. sein, wenn man diese Seite kaufen möchte. Sie denken dann, Sie kaufen eine Website, die dauerhaft Geld bringt, aber in Wirklichkeit sind Sie nur auf einen Trick hereingefallen, der hier näher erläutert wird.

Auf der Website googleadsensegenerator.com kann man einfach den gewünschten Betrag eingeben und erhält einen passenden Screenshot. Sieht täuschend echt aus und ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen darauf schon reingefallen sind. Natürlich kann man so auch mal den ein oder anderen Kollegen hinters Licht führen.

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24
Sep

Wer kennt das nicht, man kauft irgendwo etwas im Online Shop oder stellt einfach nur eine Frage per E-Mail an einen Händler, schon bekommt man, ohne jede Einwilligung, regelmäßig den Newsletter oder andere Werbe-Mails dieser Firmen.  Nach einem am Montag veröffentlichten und inzwischen rechtskräftigen Urteil des Amtsgerichts München sind derartige Mails eine “unzumutbare Belästigung”, d.h man kann rechtlich dagegen vorgehen. Ein einmaliger E-Mail-Kontakt dient also nicht als Einwilligung für regelmäßige Werbemails.

Für den Kunden ist das ein gutes Urteil, er kann in Zukunft gezielter gegen Spam vorgehen und hat das Recht im Rücken. Ob sich viele an diese Verordnung halten, darf bezweifelt werden. Einige werden jedoch nicht wegen einer Werbemail einen Rechtsstreit provozieren wollen. Große Unternehmen werden sich diese Entscheidung also zu Herzen nehmen.

Ist man allerdings selbst ein kleiner Unternehmer, für den jeder Kundenkontakt wertvoll ist, kann einen dieser Rechtsspruch empfindlich treffen. Denn schon mancher ist erst Kunde geworden, nachdem er einen Newsletter erhalten hat, obwohl er vorher nicht explizit darum gebeten hat. Und nicht jeder potientielle Kunde stört sich daran bzw. er kann sich ja auch einfach abmelden. Für solche Unternehmer wird es nicht leicht abzuwägen, ob sie trotzdem weiter diese Werbemails verschicken oder nicht.

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23
Sep

Laut abakus will Google jetzt endlich Geld verdienen mit YouTube. Erste Werbeschaltungen vor den Videos haben ja schon angedeutet, wie eine solche Zukunft aussehen könnte. Das Vermarktungsmodell wird interessanterweise auf der SEO-Messe “Dmexco” in Köln vorgestellt. Dort versammeln sich viele namhafte SEOs des Landes.

YouTube besitzt einen Marktanteil von 40% im Bereich Online-Videos. Das ist ein großer Wert, der aber auch besagt, dass es noch Alternativen gibt. Wenn die Werbung also überhand nimmt, kann das dazu führen, dass die User sich abwenden. Sowas geschieht schneller als man denkt und wäre nicht das erste Mal in der Internet Geschichte.

Man darf also gespannt sein, wie Google bzw. YouTube an dieses empfindliche Thema herangeht und ob es sich danach noch lohnt, YouTube Videos zur Traffic-Generierung einzusetzen.

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18
Sep

Auf seo.de erfährt man das “SEO-Geheimnis”. Eine nette Spielerei, die aber auch nützliche Informationen enthält, wenn man sich mal eben über SEO schlau machen will.

Es startet mit G – wie Geduld. Ein sehr, sehr wichtiger Punkte. Viele Menschen glauben immer noch, als SEO kennt man eine geheime Seite, drückt da auf “ranken” und schon ist man Nummer 1 bei allen gewünschten Keywords. Manchmal gibt es tatsächlich Tricks, die in die Richtung gehen, der Absturz folgt aber zeitnah. Eine langfristige Optimierung dauert ein paar Monate, die Ergebnisse sind dann aber sauber und dauerhaft.

Weiter gehts mit E – wie Eigeninitiative. Man darf sich nicht darauf verlassen, dass Linkpartner sich von selbst melden. Erfolgreiche Optimierung erfordert Einsatz und Ideenreichtum. Man muss probieren, probieren, probieren und an allen Fronten gleichzeitig arbeiten.

Dritter Punkt ist H und das steht für Hintergrundwissen. Ohne ein Mindestmaß an HTML-Kenntnissen, wird es schwer, Erfolg zu haben. Bei der Onpage-Optimierung möchte man ja z.B. nicht jedesmal jemanden bitten müssen, alle Überschriften mit <h1> bis <h6> auszuzeichnen, weil man es selbst nicht kann.

Punkt 4: E wie Erfahrung. Das gilt natürlich für viele Bereiche. Wer mehr Erfahrung hat, kann besser einschätzen, in welchen Bereichen wie viel Aufwand nötig ist. Dieser Punkt ist wichtig, aber auch die großen SEOs haben ja irgendwann mal angefangen.

I wie Interpretationsfähigkeit: Sehr wichtig! Vertraue nicht jedem SEO-Tipp im Internet. Teilweise kursieren haarsträubende Empfehlungen wie “wenn die Navigation rechts auf der Seite ist, dann rankt diese besser” – erst abwägen, notfalls noch mal einen befreundeten SEO fragen, bevor man übereilte Entscheidungen trifft.

Nun zum M wie Mut: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Das gilt auch bei SEO. Die Grenzen muss man ausloten, am besten auch mal mit eigenen Projekten, die nicht so wichtig sind. Nur dann kann man den Kunden fundiertes Wissen präsentieren.

N wie Networking: Warum gibt es so viele SEO-Parties? Damit man sich austauschen kann. Daher sollte man, laut Ansicht führender SEOs, immer mal wieder ins Gespräch kommen und neue Tipps sammeln.

Etwas fragwürdig ist I für Idealismus: Laut Gero würde es auf Parties keinem Imponieren, wenn man SEO ist, da SEO was für Nerds sei. Diese Meinung könnte ein Grund sein, warum die SEOs sich so gern selbst feiern, weil niemand mit ihnen feiern will ;) Ich habe das aber ganz anderes erlebt. Die Menschen sind interessiert an der Sache und Google ist ja ein fester Bestandteil des Lebens geworden. Für mich fällt dieser Punkt weg.

Und zu guter letzt: S für Selbstreflexion. Wenn die Zeit immer knapp ist, kann man sich häufig nicht zurücklehnen und schauen, ob die eigenen Maßnahmen wirklich gut sind und immer noch greifen. Hier ist ab und zu eine Pause angesagt, um das eigene Handeln zu überdenken.

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17
Sep

Auf tegget.de werden 10 Mythen aus der Blogosphäre erläutert, die zum Thema SEO verbreitet werden. Diese Punkte werde ich hier aufgreifen und kommentieren.

1. “Ändert man die Crawl-Geschwindigkeit in den Google Webmastertools ist diese Geschwindigkeit definitiv für die Zukunft festgelegt.”

Der Autor schreibt hier, dass dies nicht so ist und Google sich kaum beeinflussen lässt. Der Crawler besucht die Seite dann häufiger, wenn auf dieser mehr Aktivität herrscht, also neue Inhalte veröffentlicht werden, etc.

2.”Eine Keyword Density von 4-5% ist der optimale Richtwert für die Optimierung von Inhalten.”

Hier empfiehlt der Autor, einfach gute, wertvolle Texte zu schreiben und sich nicht an Prozente zu klammern. Dem möchte ich zustimmen. Teilweise schwanken diese Empfehlungen im Netz von 2% bis 10%, richtig ist davon keine. Vor einigen Jahren konnte man sich daran noch orientieren, heute ist es einfach wichtig, hochwertigen Content zu produzieren, in dem im natürlichen Maße auch mal das gewünschte Keyword fällt.

3. “Je höher der Pagerank, desto besser das Ranking.”

Der Pagerank ist mittlerweile nur noch ein winziger Teil in der Berechnung der Suchergebnisse von Google. Seine Macht ist vergangen, dennoch halten sich viele daran fast. Diese Meinung stützt auch der Autor.

4. “Um in einer Suchmaschine zu erscheinen, muss ich mich entsprechend dort eintragen.”

Wie der Autor richtig sagt: der einfachste Weg, bei Google aufgenommen zu werden, ist ein Backlink auf die Seite. Eintragen kann man sich, muss man aber nicht. Das gilt für die meisten Suchmaschinen.

5. “Flash ist schlecht für SEO.”

Der Autor sieht Flash nicht so kritisch, wie man es oft liest. Allerdings ist eine Suchmaschinenoptimierung von Flash nur schwer möglich. Inhalte sollten immer auch in HTML vorliegen oder gar nicht erst in Flash auftauchen. Auch ist die Gefahr groß, dass Links nicht verfolgt werden. Google wird zwar immer besser darin, aber ich würde jederzeit einer HTML-Seite den Vorzug geben.

6. “Je mehr interne Links, desto besser.”

Bei dieser einfachen Faustregel ergänzt der Autor, dass es sich weniger um die Anzahl der Links, als um die “kreative und relevante Platzierung der internen Links” dreht.

7. “Dynamische URLs sind schlecht für das Ranking.”

Wenn die Inhalte gut sind, muss die URL für Google nicht einfach und sprechend sein, sagt der Autor. Für den User und die Optik sind sprechende URLs jedoch weiterhin empfehlenswert.

8. “Eine tiefe Seitenarchitektur ist schlecht für eine gute Platzierung in Suchmaschinen.”

Dies hängt von der Verlinkung ab. Man sollte die Verzeichnisstruktur so flach wie möglich halten, mit einer richtigen Verlinkung sind aber auch tiefe Strukturen in Ordnung. Hier stimme ich dem Autor zu.

9. “Externe Links sollten mit nofollow versehen werden, damit kein Pagerank „verloren“ geht.”

Hier sagt der Autor, dass die Suchmaschinen es nicht gerne sehn, wenn man seine Linkkraft nicht weitergibt. Zudem sei hier zu sagen, dass man mit nofollow-Links seit ein paar Monaten nichts mehr für die interne Verlinkung machen kann. Denn der Link wird zwar nicht verfolgt, der PageRank geht dennoch für die anderen Links verloren. Also sollte man einfach offen verlinken.

10. “Eingehende nofollow Links sind unnütz”

Für Suchmaschinen mag das stimmen, der Autor schätzt, dass Google hier intern auch noch mal anders bewertet und nofollow-Links vielleicht doch Linkpower vererben. Wichtig ist aber, dass über diese Links ja trotzdem Traffic kommen kann. Und Besucher auf der Seite sind letztenendes ja das Ziel der Suchmaschinenoptimierung.

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16
Sep

Wer eine Newsseite oder ein Blog betreibt, wird in der Regel beides haben: Auf der einen Seite die Neuigkeiten, auf der anderen Seite Beiträge, die auch langfristig interessant sind. Im SEO-Bereich wäre es z.B. eine Neuigkeit zu sagen: “Yahoo und Bing fusionieren”. Wenn ich der erste bin, der darüber schreibt, lande ich mit etwas Glück hoch in den Google Suchergebnissen oder gar bei Google News und erhalte auf einen Schlag jede Menge Traffic. Dieser Traffic lässt jedoch nach ein, zwei Tagen deutlich nach und wird irgendwann ganz ausbleiben.

Ein haltbarer Inhalt dagegen wäre es, wenn ich eine Liste erstellen würde mit den “10 besten Linkbaits”. Diese wäre auch nach Monaten noch für die Nutzer interessant und würde mir regelmäßigen Traffic bescheren, der allerdings am Anfang nicht so hoch ist, wie bei den News.

Bei seo-book.de ist dies noch ausführlicher beschrieben. Man sollte News und haltbare Inhalte anders aufarbeiten. Die Nachrichten sollten eher auf Google News optimiert sein, während haltbare Inhalte mit Hinsicht auf die normalen SERPs erstellt werden sollten. Auf jeden Fall sollte man beide Inhalte von einander trennen.

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15
Sep

Immer häufiger kommt es vor, dass Google in den Suchergebnissen “Snippets”, also Ausschnitte aus der Seite, eher präsentiert, als das, was wir mühsam in die Meta Description geschrieben haben. Das Gefühl hat man zumindest, eigentlich ist es laut Matt Cutts jedoch anders: Früher hat Google die Meta Description gar nicht beachtet, jetzt schauen sie schon mal nach, ob man diese nicht einem Snippet vorziehen könnte.

Wichtig für eine Verwendung dieser ist, dass die Meta Description nicht auf jeder Seite gleich ist. Das sieht Google gar nicht gerne und denkt automatisch, dass ein Snippet besser sein wird, als die angestrebte Description. Man muss sich also die Mühe machen, für jede Seite eine eigenständige Meta Description zu verwenden, wenn man möchte, dass auch nur eine davon verwendet wird.

Ansonsten kann man auch auf das gute Gespür von Google vertrauen, dass recht häufig die passenden Ausschnitte aus der Website wählt.

Weitere SEO-Tipps.

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14
Sep

Woran erkennt man, dass ein Online-Dienst es in den Mainstream geschafft hat? Vielleicht daran, dass auf stern.de bereits eine Art “Reportage” aus der Sicht eines Facebook-Abhängigen geschrieben wurde.  Wirklich neu ist die Idee nicht, spiegel.de hat schon vor Monaten, wenn nicht Jahren viel über StudiVZ und Co. geschrieben und auch Experimente gewagt, in denen man einfach mal auf all diese Web 2.0 Accounts verzichtet hat. Siehe da: Das Leben geht weiter, aber die Probanden hatten stets das Gefühl, etwas zu verpassen.

Facebook und die anderen Online-Communities werden auch von Nutzern angesurft, die sonst recht wenig mit dem Netz zu tun haben. Deswegen ist Werbung darin eine interessante Sache, für alle, die vielleicht über Google und Co. ihre Zielgruppe bisher schlecht erreicht haben.

Es heißt zwar, dieses Nutzergruppe des Internets würde sehr wenig auf Werbeanzeigen klicken, mit den richtigen Botschaften an der passenden Position bewegt man jedoch fast jeden zu einem Klick. Wenn Sie trotzdem keine Werbebanner schalten möchten oder es einfach zu teuer ist, dann nutzen Sie wenigstens einen Facebook-Account und vernetzen Sie sich mit potentiellen neuen Kunden.

Ausführliche Informationen zum richtigen Umgang mit Facebook erhalten Sie hier.

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11
Sep

Vor kurzem noch haben sich Zeitungsverleger in Deutschland deutlich beschwert, dass Google Geld mit den Inhalten anderer verdient und diese nicht daran teilhaben lässt. Laut Focus geht Google jetzt, zumindest in den USA, auf die Zeitungsverleger zu und möchte ein Angebot schaffen, über welche Inhalte gegen Bezahlung angeboten werden.

Ein User loggt sich dann beim Angebot von Google ein und kann verschiedene Nachrichtenquellen abonnieren oder auch einzelne Inhalte zu kleinen Beträgen erwerben. Das soll ähnlich funktionieren wie iTunes, der Vertriebsweg von Software und Musik von Apple. Dafür müssen die Inhalte aber individuell und sehr gut sein, denn für die gleichen Nachrichten, die ich im Netz kostenlos erhalte, werde ich nicht zahlen.

Zudem muss der Bezahlvorgang einfach sein, großartige Extra-Anmeldungen bei Diensten wie “PayPal” oder “Click2Buy” würden viele Kunden nur wieder abschrecken. Man darf auf den Erfolg gespannt sein, das französische Online Magazin “Mediapart” hat es bereits geschafft, seine Inhalte erfolgreich über ein Abonnement zu vertreiben, mit der Hilfe von Google dürfte das auch anderen gelingen.

Auf jeden Fall wird es eine Ergänzung zum herkömmlichen Anzeigensystem sein und vielleicht kehrt wieder Frieden ein zwischen Google und den Zeitungsverlagen.

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10
Sep

Ein Nachschlag zum Thema “Linkbuilding”: Markus von Internetkapitäne.de arbeitet zurzeit an einem Linkbuilding-White-Paper. Die Veröffentlichung wird sich allerdings noch etwas hinziehen, doch schon jetzt beglückt der seine Leser mit einem Auszug daraus.

Der genannte Tipp ist die Erstellung von Checklisten zu einem bestimmten Thema. Anhand dieser Liste kann man schnell überprüfen, ob man alles beachtet hat. Das bietet sich z.B. auch für das Thema SEO an. Beim Erstellen einer neuen Website kann es hilfreich sein, eine Checkliste zur Onpage-Optimierung bereitliegen zu haben, da hier viele kleine Punkte sind, die man übersehen kann. Eine solche Liste gibt es natürlich schon, z.B. hier. Einen detaillierten Überblick mit guten Zusammenfassungen über das Thema Online Marketing findet man auch bei Traffic Secrets.

Daher sollte man sich schon etwas anderes einfallen lassen, wenn man mit der Checkliste eine Verlinkung auf die eigene Seite fördern möchte. Jeder ist ein Experte auf einem bestimmten Gebiet, lassen Sie sich etwas gutes einfallen, dann kommen die Links von selbst.

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