Während Google in Deutschland einen Marktanteil von über 90% hat, gibt es in den USA immerhin noch so etwas wie Konkurrenz. Doch auch dieser Konkurrenz entledigt sich der Konzern langsam, aber stetig. Von 61,8% Marktanteil im Mai des Vorjahres stieg er auf nun 65 % in diesem Jahr.
Yahoo´s Marktanteil sank dagegen in diesem Zeitraum von 20,6% auf 20,1%, auch Microsoft Live zeigte kleine Schwächen, liegt um die 8%. Hier bleibt jedoch abzuwarten, welche Zahlen in Zukunft die neue Microsoft-Suchmaschine “Bing” erzielen wird.
Weitere Suchmaschinenanbieter in den USA sind Ask.com und AOL, die beide Verluste einfahren mussten. Jedes Unternehmen hatte im Vorjahr noch einen Marktanteil von knapp 4,5%, bei Ask.com sind es nun nur noch 3,9%, AOL verschlechterte sich gar auf lediglich 3,1%.
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Das Pagerank Sculpting bezeichnet die gezielte Steuerung des Pageranks innerhalb einer Seite. Man versucht so z.B. durch einen “no-follow”-Link auf sein Impressum, die Linkpower der eigenen Seite besser zu steuern und relevanteren Unterseiten wichtiger zu machen. Denn wie die meisten wissen, erhört sich der Wert pro Link, wenn weniger Links von einer Seite ausgehen.
Daher galt es bis vor kurzem als richtig, unrelevante Seiten mit “no-follow”-Attribut zu verlinken, so dass Google diesen nicht folgte. Die Vererbung des Pageranks jedoch wird laut Matt Cutts wohl schon seit ca. einem Jahr so berechnet, dass die Linkpower durch alle Links der Seite (auch die no-follow-Links) geteilt wird und nicht mehr länger nur durch die “follow”-Links.
Mit einem no-follow-Link senkt man also insgesamt die Power pro Link, der Pagerank verläuft an den no-follow-Stellen aber ins Leere.
Hatte ich vor dieser Google-Änderung 5 Links auf der Seite und davon einen mit no-follow, dann wurde meine Linkpower durch 4 geteilt und jeder “normale” Link bekam ein Viertel der Linkstärke. Nun ist es aber so, dass die Power in diesem Fall durch 5 geteilt wird, damit also die Kraft pro Link deutlich sinkt.
Dies würde auch bedeuten, dass no-follow-Links in Blogkommentaren den Autorenlinks ihre Kraft nehmen. Damit nun nicht jeder die Verlinkung per Comments komplett einstellt, sagt Matt Cutts, dass Links in den Kommentaren in sofern wichtig sind, dass man sich eine positive Web-Nachbarschaft aufbaut. Man darf bezweifeln, dass dieses Argument jemanden überzeugt. War no-follow doch bisher schon für viele ein Ärgernis, kann die nun konsequente Nichtverlinkung in Blogs zum Einbruch viele Rankings führen.
Google baut sein Suchmaschinenranking stark anhand vorhandener Links auf. Doch in Zeiten erfolgreicher Microblog-Dienste wie “Twitter”, werden immer weniger “richtige Links” gesetzt. Die Nachrichten, die man auf Twitter veröffentlichen kann, sind nur maximal 140 Zeichen lang. Daher werden die Links von den Nutzern gerne per Seiten wie tinyurl.com verkürzt. Unmöglich für Google, dies nachzuvollziehen.
Ab gesehen davon gibt es noch ein größeres Problem: Alle Links auf Twitter sind no-follow, sollen also von Google nicht verfolgt werden. Neue Trends im Internet, die nun nicht mehr per Blog, sondern per Twitter veröffentlicht werden, gehen somit an Google vorbei. Wir sind gespannt zu sehen, ob und wie darauf reagiert wird. Vielleicht kauft man ja den ein oder anderen Microblog-Anbieter…
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Nach dem eher kläglichen Versuch mit MSN Search und Windows Live Search, versucht Microsoft erneut, Google den Rang streitig zu machen. Diesmal nennt sich das Projekt also “bing“. Kurz genug ist der Name schon mal – jetzt braucht es nur noch Gründe, ihn sich zu merken.
Das Design ist schlicht wie bei Google, allerdings dominiert ein großes Hintergrundbild, über dessen Gefallen man sicher diskutieren kann. Es gibt spezielle Suchen nach Bildern, Videos, Shopping-Artikeln, Nachrichten, Landkarten und noch weitere.
Die Suchergebnisse sehen dann fast genauso aus wie bei Google, nur mit weniger bezahlten Werbeanzeigen (was aber noch kommen kann). Interessantes Detail ist die Funktion “Verwandte Suchvorgänge”, die z.B. bei der Suche nach “Bundeskanzler” aufführt: “Bundeskanzler 1969 1974″ oder “Bundespräsident”. Zudem ist die Bildersuche aufgeräumter als bei Google.
Im Bereich der Videosuche hat man den Vorteil, dass man nur die Maus über das Video halten muss und schon startet das Video. Das fehlt bei Google und erleichtert die Suche nach dem richtigen Video. Shopping-Ergebnisse holt sich die Suchmaschine vom eigenes eingekauften Dienst “ciao.de”, sicherlich nicht die schlechteste Wahl.
Microsoft hat hier vieles vom erfolgreichen Google kopiert – warum auch nicht, so funktioniert das Netz schon immer. Dann hat man sich er aber Gedanken gemacht und ein paar weitere Funktionen eingefügt, die für Freunde der Bilder- und Videosuche sicherlich ein Argument sein könnten, Bing zu nutzen. Die Suchergebnisse sind noch nicht ganz so gut, wie beim Hauptkonkurrenten, aber noch handelt es sich auch um eine Beta-Version. Es lohnt sich aber, Bing eine Chance zu geben. Entscheiden Sie selbst, ob Sie vielleicht sogar ganz wechseln.
Rand Fishkin von SEOmoz hat auch in diesem Jahr wieder die (vermutlich) wichtigsten OnPage-Rankingfaktoren präsentiert. Er hat dies im Rahmen der SMX-Advanced-Messe in Seattle getan und die Live-Bloggerin Lisa Barone hat es hier mitgeschrieben.
Es wurden Expertenmeinungen mit der Auswertung von vielen Seiten und deren Ranking-Ergebnissen verbunden. Insgesamt kam so heraus, dass die wichtigsten Faktoren die URL, der Title und der Alt-Text von Bildern ist. D.h., dass in diesen Bereichen das Keyword vorhanden sein sollte, um besser ranken zu können. Es wird auch gesagt, dass es nicht zwingend ist, dass man dadurch besser rankt, aber Seiten, die dies beachten, in der Regel besser bei Google gelistet werden.
Das Keyword sollte zudem am Anfang des Titels stehen. Also nicht: “Hans Meier – Tischlerei”, sondern “Tischlerei – Hans Meier” – wenn man z.B. auf das Keyword Tischlerei wert legt.
Überraschend ist, dass der H1-Tag anscheinend weniger effektiv ist, als zumeist angenommen.
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Nachdem nun neue Suchmaschinen wie Wolfram|Alpha und Bing (von Microsoft) den Riesen Google angreifen wollen, schlägt Google USA nun mit dem Service “Google Squared” zurück. Wer hier sucht, erhält nicht einfach nur Textergebnisse, sondern in tabellarischer Form z.B. mehrere Details zu einer Person aufgelistet. Noch funktioniert das nicht perfekt, aber man kann die Suchergebnisse selbst anpassen.
In naher Zukunft könnte hier vielleicht eine Alternative zu Wikipedia entstehen. Wie die anderen Suchmaschinenbetreiber darauf reagieren und wann Google Square nach Deutschland kommt, steht noch in den Sternen.
Google trumpft ja regelmäßig mit neuen Innovationen auf und bindet neue Funktionen in die normale Suche mit ein. So kann man sich z.B. in der Google Suche das aktuelle Wetter für einen Ort anzeigen lassen: Wetter Berlin.
Außerdem werden Videos vom mittlerweile zu Google gehörenden Anbieter “YouTube” in die Suche eingebunden und vieles mehr.
Ein Problem sieht die US-Regierung dabei, dass Google andere Anbieter somit ausgrenzt. Seien es nun Wetterseiten oder Videoseiten, denn der Nutzer braucht nun Google gar nicht mehr verlassen, um die gewünschte Information zu erhalten.
So ähnlich macht es Microsoft mit seinem Betriebssystem Windows, in welchem man z.B. nur mit vielen Tricks auf den Internet Explorer verzichten kann.
Es steht also eine spannende Entwicklung voraus und wir werden sehen wie sich die US Regierung gegenüber dem Monopol von Google verhält bzw. was europäische Regierungen dazu sagen.
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Der Suchmaschinenriese “Google” kündigte auf der New Yorker Buchmesse an, in Zukunft auch eBooks verkaufen zu wollen. Er greift damit den Konkurrenzen Amazon an, der bisher erfolgreich eBooks verkauft und diese an sein Lesegerät “Kindle” koppelt. Dabei scheint die Preispolitik von Amazon (Bestseller z.T. für 9.99$) nicht jedem Verleger zu gefallen.
Diese hoffen nun darauf, mit Google einen neuen Partner für den Vertrieb zu finden, bei dem sie höhere Gewinne einfahren können. Ob diese Hoffnungen berechtigt sind, wird sich noch zeigen. Konkurrenz belebt das Geschäft, doch wie dadurch die Verleger profitieren können, ist nicht ganz klar. Vermutlich wird Amazon sich harten Preisattacken von Google gebenüber sehen, am Ende hat vor allem der Leser einen Nutzen von niedrigen Preisen.
Der Einstieg Googles in den eBook Verkauf zeigt, dass es sich hier um einen kommenden, starken Markt handelt. Google hat ein gutes Händchen dafür, in aufstrebende Märkte zu investieren. So kaufte man z.B. das Video-Portal “YouTube” und veröffentlichte ein eigenes Handy-Betriebssystem namens “Android”.